Archiv für den Monat Dezember 2011

Baby Universal

Als ersten Tip in der Kategorie „Newcomer“ möchte ich Baby Universal vorstellen. Eine Indierockband aus Halle, die auf ihrem Debutalbum „Baby Universal“ echte Hits hat, die es sich lohnt zu entdecken.  Vorallem für Fans von tanzbarem Rock  a la Mando Diao, mit hoher bpm-Zahl. Musik von guten Musikern, einer talentierten Stimme an der Front und einem  Touch von „The Doors“.

Baby Universal ist bei einem kleinen Label/Künstleragenur unter Vertrag und das ist ja nicht unsympathisch. Dreaminc, guter Fang! Leider leistet die Bookingagentur nicht grade ganze Arbeit, denn die Jungs spielen immer nur in ihrere Heimatstadt Halle.  So kann ich über die  Live Peformance der Band leider nicht viel sagen. Laut Youtube Bewertungen sollen sie aber ordentlich rocken.  Warum EMI nicht als Plattenfirma fungiert, sondern lediglich als Vertrieb, weiß man nicht. Erst vorkurzem laß ich, dass die A&Rs der großen Labels angeblich lieber „neues entdecken“, eben nichts wollen was „klingt wie..“. Komisch, klingen Tim Bensko und Andreas Bourani etwa nicht sehr nach Ich&Ich?? Über den Erfolg von Flo Mega will ich gar nicht reden. Ist der eigentlich Jan Delays Zwillingsbruder?Aber zurück zum Thema…

Ich habe in den letzten Monaten viel Scheiße gehört und auch einiges Gutes.  Vieles habe ich mir versucht zu merken, vieles war aber schnell wieder weg aus meinem Kopf. Baby Universal blieb. Die CD ist in meinem Besitz und ich schalte nicht weiter, wenn mein Ipod sie mir anbietet. Die Musik hat drive, ist tanzbar, kreativ. Halle kann was. Und wer wie ich auf Männer im Junkielook steht, hat sogar was zu gucken 😉 Baby Universal – anhören – kaufen-rocken!

http://www.baby-universal.de

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Der Einfluss von Musik auf Wahrnehmung und Beurteilung visueller Objekte unter besonderer Berücksichtigung emotionaler Aspekte

„Der Einfluss von Musik auf Wahrnehmung und Beurteilung visueller Objekte unter besonderer Berücksichtigung emotionaler Aspekte“ ist der Titel meiner Magistraarbeit – Magistra, denn ich bin ein Mädchen.

Diese Arbeit wurde nicht von mir veröffentlicht. Ich habe eine 1,7 dafür bekommen. Die sieben nach dem Komma ist auch der Grund, weshalb ich sie nicht veröffentlicht habe. Denn leider hat mein Rechtschreibprogramm kläglich versagt…

Daher möchte ich meinen Blog mit der Einleitung meiner Arbeit beginnen. Hier exklusiv zu lesen.

Musik begleitet uns tagtäglich. Für die meisten Menschen ist sie fester und oft unentbehrlicher Bestandteil ihres Lebens. Musik tröstet. Musik macht uns Freude. Musik ist allgegenwärtig. Friedrich Nietzsche sagte einmal „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“.
Doch was bewirkt Musik mit uns und wie viel Macht hat sie über uns? Ist Musik sogar in der Lage unsere Wahrnehmung zu verändern?

Meine These, die dieser Arbeit zu Grunde liegt lautet: „Musik hat Einfluss auf die Emotionen und damit einhergehend auf die Wahrnehmung und Beurteilung anderer Reize.“

In meiner Arbeit „Der Einfluss von Musik auf die Wahrnehmung und Beurteilung visueller Objekte unter besonderer Berücksichtigung emotionaler Aspekte“ möchte ich zunächst einen allgemeinen Überblick darüber verschaffen, wann und wo Musik dazu führte, dass sich Urteile, Bewertungen und Wahrnehmungen in Abhängigkeit zu gehörter Musik veränderte.

Einleitend steht zunächst ein theoretischer Teil, in diesem werde ich zunächst einige Begriffe erörtern, um im Folgenden verschiedene Studien, unterschiedlicher Theorien und Forschungsfelder zu beleuchten, in denen Musik Einfluss auf Beurteilungen und Wahrnehmung hatte. Hierbei behalte ich es mir vor, zunächst einmal auf eine generelle Wahrnehmungsveränderungen einzugehen, welche nicht ausschließlich mit visuellen Objekten im Zusammenhang steht, sondern eine allgemeine Veränderung sinnlicher und emotionaler Zustände.

Musik ist Teil des Lebens, doch zu selten wurde meiner Ansicht nach der Fragestellung nachgegangen, wie groß ihr Einfluss auf uns ist. Dieser Frage möchte ich auf den Grund gehen, hierzu wende ich mich zunächst den wissenschaftlichen Feldern zu, welche sich dieser Frage schon gestellt haben. Nachdem ich zunächst einige wichtige Begriffe erörtere, gehe ich im folgenden auf den emotionalen Aspekt von Musikerleben eingehen. Hierzu gab es schon einige interessante Studien, mit welchen ich mich näher beschäftigen werde. Diese werden im direkten Zusammenhang mit meiner eigenen empirischen Arbeit und meiner voran gegangenen Fragestellung stehen.

Danach werde ich einen kurzen Überblick über die physiologisch nachweisbaren emotionalen Phänomene von Musik verschaffen, um im folgenden das Gebiet der Funktionalen Musik unter die Lupe zunehmen. Das Fachgebiet der Funktionalen, explizit der Film- und Werbemusik, steht in einem direkten Zusammenhang mit meinem Thema, da es das sogar das Ziel von Werbe- und Filmmusik ist direkten Einfluss auf die visuelle Wahrnehmung zu nehmen. Am Ende dieses Kapitels steht ein Beispiel, in welchen Musik als direktes Kontextmerkmal auf die auditive Wahrnehmung fungiert. Dies dient als Überleitung zu meinem letzten theoretischen Kapitel „Musik als Kontextmerkmal“, in welchem ich die wenigen Studien, welche einen direkten Zusammenhang zwischen Musik und sinnlicher Wahrnehmung nachweisen konnten darstelle.

In meinem empirischen Teil, werde ich dann explizit der Frage nachgehen: „ist Musik in der Lage Einfluss auf unsere visuelle Wahrnehmung und damit einhergehende Bewertungen zu nehmen?“. Hierbei werde ich mich einem Randgebiet der Psychologie zuwenden. Der Attraktivitäsforschung. In einem von mir erarbeiteten Experiment sollen Frauengesichter nach ihrer Attraktivität beurteilt werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang ist nicht, wie genau die Frauen beurteilt werden, sondern vielmehr ob sich das Urteil in Abhängigkeit zur Musik verändert. Sollte dies der Fall sein, so hätte ich einen direkten Nachweis erbracht, dass Musik und die von ihr freigesetzten Emotionen in der Lage sind, Einfluss auf visuelle Beurteilungen zu nehmen.

Was bei meiner Studie raus gekommen ist und was andere Menschen zuvor darüber herausgefunden hatten, das alles zu einem späteren Zeitpunkt.

 

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